Smart Home: Energie sparen in der Umgebung von Solingen
Smart Home kann Heizkosten und Stromverbrauch senken. Entdecken Sie passende Anbieter und praktische Lösungen in der Umgebung von Solingen.
- Smart Home als Energiesparer
- Die besten Anbieter in elf Städten
- Passende Produkte für den Einstieg
- Systeme, Kosten und praktische Auswahl
- Das BERGISCH-BEWEGT-Fazit
Smart Home als Energiesparer
TL;DR: Smart Home spart nicht automatisch Energie. Besonders sinnvoll sind bedarfsgerechte Heizungssteuerung, automatische Beschattung, Strommessung und die Verbindung mit Photovoltaik. In elf Städten haben wir Fachbetriebe für KNX, Funklösungen, Energiemanagement und erneuerbare Energien verglichen.
Die Heizung läuft, obwohl niemand zuhause ist. Das Badezimmer bleibt morgens stundenlang warm. Außenleuchten brennen bis zum Frühstück. Rollläden stehen offen, obwohl sie nachts Wärmeverluste begrenzen könnten.
Genau an solchen Alltagssituationen setzt Smart Home an. Die Technik soll nicht nur Lampen per Smartphone schalten. Sie kann Heizung, Licht, Beschattung und Stromverbrauch bedarfsgerechter steuern.
Für BERGISCH BEWEGT haben wir deshalb Anbieter in Wuppertal, Velbert, Solingen, Remscheid, Mettmann, Hattingen, Heiligenhaus, Wermelskirchen, Radevormwald, Hückeswagen und Bergisch Gladbach betrachtet. Der Schwerpunkt lag auf Heizungssteuerung, KNX, Homematic IP, Photovoltaik, Strommessung, Wallboxen und Energiemanagement.
Stand der Zusammenstellung ist der 9. September 2026. Die Einschätzungen beziehen sich auf die von den Unternehmen beschriebenen Leistungen.

Die besten Anbieter in elf Städten
Wuppertal und Velbert mit systemischer Gebäudeautomation
In Wuppertal fällt innoWerth – Elektro- und Sicherheitstechnik besonders auf. Der Fachbetrieb bezeichnet sich als Spezialist für KNX und moderne Smart-Home-Lösungen. Beleuchtung, Heizung, Klimaanlage, Jalousien und Sicherheitssysteme können miteinander verbunden werden. Nach Angaben des Unternehmens eignen sich die Lösungen für Neubauten und Nachrüstungen.
Eine weitere Adresse ist Elektrotechnik Riedel. Der Betrieb wird als zertifizierter eNet-Smart-Home-Servicepartner geführt. Ergänzend werden KNX/EIB, Energieberatung, Jalousiesteuerung und Lichtplanung genannt. Unser Wuppertaler Tipp eignet sich damit besonders für eine systematische Gebäudeautomation.
In Velbert empfehlen wir Eurotec Elektrotechnik GmbH & Co. KG. Der Betrieb besteht seit 1996 und verbindet klassische Elektrotechnik mit Smart Home und Elektromobilität. Das ist besonders bei Neubau, Sanierung, Wallbox, Beleuchtungsplanung und kompletter Hausautomation interessant. Ein Ansprechpartner für mehrere Gewerke kann die Planung vereinfachen.
Solingen und Remscheid mit KNX und PV-Überschuss
Solingen ist beim Thema Smart Home breit aufgestellt. Jes-Tec GmbH ist nach eigenen Angaben zertifizierter KNX-Partner. Das Unternehmen begleitet Projekte von der Planung bis zur Umsetzung. Vernetzen lassen sich unter anderem Licht, Heizung, Beschattung, Medien und Sicherheit.
Als Alternative für Bestandsimmobilien kommt Jung Elektrotechnik infrage. Der Betrieb setzt ausdrücklich auf Homematic IP. Das System umfasst Raumklima, Licht, Beschattung, Sicherheit, Wetter und Zutritt. Viele Komponenten lassen sich per Funk nachrüsten, ohne umfangreiche Leitungen zu verlegen. Unser Solinger Auswahl-Tipp verbindet deshalb KNX und flexible Nachrüstung.
Besonders spannend ist StS-Smart.Tech in Remscheid. Neben Smart Home und Netzwerktechnik nennt der Spezialist PV-Überschusssteuerung als Schwerpunkt. Dabei soll selbst erzeugter Solarstrom gezielter im Gebäude genutzt werden. Ergänzend werden KNX-Programmierung, Planung, Installation, Wartung und Optimierung angeboten.
Das Prinzip ist überzeugend: Die Photovoltaikanlage produziert Strom. Das Smart Home erkennt einen Überschuss. Verbraucher wie Warmwasserbereitung, Speicher, Wärmepumpe oder Wallbox können darauf reagieren. Deshalb ist StS-Smart.Tech unser Energiemanagement-Sieger.
Herstellerangaben zu möglichen Einsparungen sind keine Garantie. Entscheidend sind unter anderem Dämmstandard, Heizsystem, Wohnfläche, Einstellungen und bisheriges Verhalten. Vor einer Investition sollte der konkrete Verbrauch analysiert werden.
Weitere Fachbetriebe für Smart Home und Energie
Auch in den übrigen Städten finden sich Anbieter mit interessanten Schwerpunkten. In Mettmann verbindet die Bau- und Montageservice GbR Gebäudetechnik, Smart Home, KNX sowie Heizungs- und Klimatechnik. Diese Kombination ist sinnvoll, weil Wärme, Klima und Elektroinstallation im Gebäude eng zusammenwirken.
In Hattingen ist Elektro Redeker eine besonders vielseitige Adresse. Zum beschriebenen Angebot gehören smarte Heizkörperthermostate, Fensterkontakte, Beleuchtung, Zwischenstecker, Rollläden, KNX, Energiemanagement und Zählerwerterfassung. Die Verbindung von Thermostat und Fensterkontakt kann verhindern, dass beim Lüften unnötig weitergeheizt wird. Unser Urteil: Energiespar-Komplettpaket.
In Heiligenhaus empfehlen wir die Elektrotechnik Kramer GmbH. Smart Home, KNX, Funklösungen, Photovoltaik, erneuerbare Energien, Elektromobilität und LED-Beleuchtung werden miteinander verbunden. Dadurch entsteht ein breiter Ansatz für Gebäudesteuerung und Energieeinsparung.
Wermelskirchen bietet mit I & H Elektrotechnik Meisterbetrieb GmbH einen ausgebildeten KNX-Partner. Das Unternehmen verbindet klassische Elektroinstallation mit intelligenter Gebäudetechnik. Karsten Schneider Elektrotechnik nennt zusätzlich Smart Home, KNX-Projekte, Gebäudeautomation, Photovoltaik, elektrische Rollläden und Wallboxen.
In Radevormwald ist Elektro Nils Fischer als zertifizierter eNet Smart Home Service-Partner interessant. Hinzu kommen KNX/EIB, Jalousiesteuerung, Lichtplanung, Photovoltaik, Netzwerktechnik und Elektroinstallation. Für eine kleinere Stadt ist dieses Portfolio bemerkenswert umfangreich.
Elektro Dellweg GmbH in Hückeswagen bietet Smart Home, Haustechnik, Elektroinstallation, Photovoltaik, Speicherlösungen und Wallboxen. Das ermöglicht eine schrittweise Entwicklung vom einzelnen Verbraucher zum vernetzten Energiesystem.
In Bergisch Gladbach arbeitet Kraus Elektro Service nach eigenen Angaben mit herstellerunabhängigen Lösungen. Genannt werden Smart Home, KNX-Programmierung, Beleuchtung, Elektroinstallation, Netzwerktechnik und Wallboxen. Elonitec ist eine weitere Adresse. Das Unternehmen wird als zertifizierter eNet-Smart-Home-Servicepartner geführt und nennt KNX/EIB, Funkmanagement und Jalousiesteuerung.
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Passende Produkte für den Einstieg
Heizung zuerst automatisieren
Wer nicht das gesamte Haus digitalisieren möchte, kann mit smarten Heizkörperthermostaten beginnen. Ein Wohnzimmer lässt sich beispielsweise morgens auf 18 Grad und ab dem späten Nachmittag auf 21 Grad einstellen. Nachts oder bei Abwesenheit wird die Temperatur automatisch abgesenkt.
Homematic IP nennt für seine Heizkörperthermostate unter bestimmten Bedingungen Einsparpotenziale von bis zu 33 Prozent bei den Heizkosten. Das ist eine Herstellerangabe und keine Zusage für jeden Haushalt. Auch tado° nennt für sein System durchschnittlich beziehungsweise modelliert rund 22 Prozent weniger Energieverbrauch. Bosch bietet Zeitprogramme, Raumsteuerung und die Kombination mit Fensterkontakten an.
Für Mietwohnungen sind Funkthermostate besonders interessant. Häufig lässt sich der Heizkörper austauschen, ohne die zentrale Heizungsanlage zu verändern. Vor dem Einbau sollte trotzdem geprüft werden, ob das jeweilige Modell zum vorhandenen Ventil passt.
Stromverbrauch sichtbar machen
Messsteckdosen können zeigen, wie viel Strom Fernseher, Gefriergerät, Aquarium oder Unterhaltungselektronik verbrauchen. Shelly bietet darüber hinaus Messgeräte für einzelne Verbraucher, Stromkreise und Photovoltaikanlagen an.
Diese Transparenz ist oft der erste Schritt. Wer den Verbrauch kennt, kann gezielt entscheiden. Ein altes Gerät mit hohem Stand-by-Verbrauch lässt sich ersetzen. Eine Waschmaschine kann bevorzugt bei Solarstrom laufen. Eine Wallbox kann den Ladevorgang auf Zeiten mit PV-Überschuss verschieben.
Rollläden, Licht und Photovoltaik verbinden
Automatische Rollläden können im Winter nachts geschlossen werden. Im Sommer kann Beschattung verhindern, dass sich Räume stark aufheizen. Dadurch sinkt bei vorhandener Klimatisierung der Kühlbedarf.
Smarte Beleuchtung spart dagegen meist weniger als erwartet. Moderne LED-Leuchtmittel benötigen ohnehin vergleichsweise wenig Energie. Automatische Abschaltung, Bewegungsmelder und Zeitsteuerung bleiben dennoch sinnvoll. Der größere Hebel liegt in vielen Haushalten bei Heizung und Warmwasser.
Vorteile & Nachteile auf einen Blick
Vorteile
- Heizung und Stromverbrauch lassen sich bedarfsgerechter steuern.
- Photovoltaik, Speicher, Wärmepumpe und Wallbox können zusammenspielen.
- Verbrauchsdaten machen unnötige Stromfresser sichtbar.
Nachteile
- Eine ungeplante Mischung verschiedener Systeme kann unübersichtlich werden.
- Installation, Wartung und einzelne Komponenten verursachen zusätzliche Kosten.
Checkliste für die Praxis
- Welches konkrete Energieproblem soll gelöst werden?
- Welche Geräte und Systeme müssen miteinander kommunizieren?
- Ist eine Funklösung ausreichend oder passt KNX besser?
- Wer übernimmt Installation, Wartung und spätere Erweiterungen?
Systeme, Kosten und praktische Auswahl
Funk oder KNX passend zum Gebäude wählen
Funklösungen eignen sich für Mietwohnungen, Bestandsgebäude und schrittweise Nachrüstungen. Homematic IP, Matter, eNet sowie verschiedene WLAN- und Zigbee-Systeme können den baulichen Aufwand begrenzen.
KNX ist besonders bei Neubau, Kernsanierung und langfristig geplanter Gebäudeautomation interessant. Der offene Standard ermöglicht die Kommunikation verschiedener Hersteller. Beleuchtung, Heizung, Beschattung, Sensorik, Energie und Sicherheit können in einer Architektur zusammenlaufen.
Matter kann die Zusammenarbeit unterschiedlicher Hersteller vereinfachen. Trotzdem ersetzt der Standard nicht automatisch eine saubere Gesamtplanung. Wer für jede Funktion eine eigene App anschafft, besitzt am Ende möglicherweise viele Einzelgeräte, aber kein gut steuerbares System.
Bei einfachen Funkthermostaten ist ein Profi nicht zwingend erforderlich. Elektroarbeiten an 230-Volt-Komponenten, Zählerschränken, Wallboxen, Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und fest installierten Rollladensteuerungen gehören jedoch in fachkundige Hände.
Die wichtigste Frage an einen Anbieter lautet deshalb nicht: „Welche Marke verkaufen Sie?“ Besser ist: „Wie hilft diese Lösung konkret, unseren Energieverbrauch zu reduzieren?“ Außerdem sollten Schnittstellen, Cloud-Abhängigkeiten, laufende Kosten, Datenspeicherung und Wartungsmöglichkeiten geklärt werden.

Das BERGISCH-BEWEGT-Fazit
Smart Home kann Energie sparen. Entscheidend ist jedoch nicht die Zahl der Apps, sondern der sinnvoll automatisierte Prozess. Eine Lampe per Smartphone farbig zu schalten, ist komfortabel. Die Heizung bei Abwesenheit herunterzuregeln, kann wirtschaftlich deutlich interessanter sein.
Besonders überzeugend sind Anbieter, die Smart Home mit Photovoltaik, Heizung, Beschattung, Energiemessung, Speicher und Wallbox verbinden. Remscheid punktet mit PV-Überschusssteuerung. Hattingen bietet ein breites Automationskonzept. Heiligenhaus verknüpft Gebäudetechnik mit erneuerbaren Energien. Radevormwald überrascht mit einem zertifizierten Smart-Home-Fachbetrieb.
Unser Rat lautet: Nicht das ganze Haus auf einmal digitalisieren. Starten Sie mit einem konkreten Problem. Zum Beispiel mit Räumen, die regelmäßig beheizt werden, obwohl niemand darin ist. Messen Sie den Verbrauch. Vergleichen Sie die Ergebnisse. Erweitern Sie das System erst danach.
So wird aus einem Haus voller Einzelgeräte ein wirklich intelligentes Zuhause.
Zielgruppen im Blick
Perspektive für 20–40 Jahre
Für diese Zielgruppe ist ein flexibler Einstieg interessant. Funkthermostate, Messsteckdosen und smarte Beleuchtung lassen sich oft schrittweise integrieren. Beim Kauf oder Neubau einer Immobilie lohnt sich frühzeitig ein Konzept für Netzwerk, Beschattung, Photovoltaik und Wallbox.
Perspektive für 40–60 Jahre
In dieser Lebensphase stehen häufig Sanierung, Heizungswechsel oder Photovoltaik an. Dann sollte Smart Home nicht isoliert betrachtet werden. Die Verbindung von Heizung, Strommessung, Beschattung und Eigenverbrauch kann langfristig sinnvoller sein als mehrere unabhängige Einzellösungen.
Perspektive ab 60
Bedienbarkeit und Sicherheit sind besonders wichtig. Automatische Temperaturregelung, Lichtsteuerung und Rollläden können den Alltag erleichtern. Ein Fachbetrieb sollte die Bedienung verständlich erklären und darauf achten, dass grundlegende Funktionen auch ohne komplizierte App erreichbar bleiben.
Häufige Fragen
Welche Smart-Home-Lösung spart am meisten Energie?
Bei vielen Haushalten bietet die bedarfsgerechte Heizungssteuerung den größten unmittelbaren Ansatzpunkt. Smarte Thermostate können Zeitpläne umsetzen und die Temperatur bei Abwesenheit absenken. Fensterkontakte können das Heizen während des Lüftens unterbrechen. Wie hoch die Ersparnis ausfällt, hängt jedoch vom Gebäude, dem Heizsystem und dem bisherigen Verhalten ab.
Eignet sich Smart Home auch für eine Mietwohnung?
Ja, der Einstieg ist häufig ohne größere bauliche Veränderungen möglich. Funkthermostate, Fensterkontakte, Messsteckdosen und Temperatursensoren lassen sich in vielen Wohnungen nachrüsten. Vor dem Einbau sollte geklärt werden, ob Komponenten beim Auszug zurückgebaut werden können. Für Arbeiten an der Elektroinstallation ist ein Fachbetrieb erforderlich.
Was ist besser: KNX oder Funklösungen?
Funklösungen eignen sich besonders für Mietwohnungen und schrittweise Nachrüstungen. KNX ist vor allem bei Neubauten, Kernsanierungen und langfristig geplanten Gebäudeautomationen interessant. Die passende Technik hängt vom Gebäude, dem Budget und den gewünschten Funktionen ab. Entscheidend ist ein durchdachtes Gesamtkonzept.
Wann sollte ein Smart-Home-Fachbetrieb beauftragt werden?
Bei einfachen Funkthermostaten ist ein Fachbetrieb nicht immer nötig. Fachkundige Unterstützung empfiehlt sich jedoch bei KNX, fest installierten Rollladensteuerungen, Photovoltaik, Wallboxen, Wärmepumpen, Zählerschränken und 230-Volt-Unterputzaktoren. Auch eine komplette Gebäudeautomation sollte geplant und installiert werden.
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